In dieser Folge beschäftigen wir uns mit Mondegreens (wie zum Beispiel "der weiße Neger Wumbaba" statt "der weiße Nebel wunderbar"). Hier findet ihr die verfügbaren Videos der Songs, die ich in diesen Folgen bespreche.
Das Mädchen mit dem Dickdarmkatarrh läuft bei 0:43 Minuten durch das Video. Achtet auf die Silbenaufteilung bei "caleidos.cope".
Achtet bei diesem Video darauf, ob ihr bei "answer" auch eher "anTSer" versteht. Das scheint nämlich wichtig zu sein.
Ja, so ein Eunuchen-Gesang! Aber den Leslie findet ihr bei 1:56. Ich habe ihn deutlich gehört.
Die Stelle findet ihr bei ca: 2:25 (Let the choir sing).
Oder auch gerne gehört: Another breakin the law.
Aus "Here we are now, entertain us" wird "Here we are now in containers".
Den schönen Regensburg-Mondegreen könnt ihr hier sehen: Die Stelle ist ziemlich genau bei 1:58 ff.
Ja, das war eine schwere Geburt. Um Euch das ganze halbwegs erträglich zu machen, habe ich Euch einen kleinen Studienbrief (PDF, ca 250 kb) verfasst, in dem die Vokalvierecke und die deutsche Wortliste enthalten ist. Den dürft ihr euch gerne runterladen.
Wenn ihr die Wortliste aufnehmen wollt, dann müsst ihr euch noch etwas gedulden, bis ich die fertig habe (ca Donnerstag nächter Woche). Ihr könnt Euch ja schonmal Audacity runterladen ...
Für Kommentare und Kritik bin ich immer dankbar.
Weitere Links:
Wikipedia-Artikel zu den Cardinal Vowels. Darin ist auch der Link zu den Daniel-Jones-Aufnahmen.
Peter Ladefoged hat auf seiner Seite auch viele Audiobeispiele, die man sich anhören kann.
Diese Folge beschäftigt sich jetzt nicht mit linguistischen Phänomenen, sondern mit den alltäglichen Problemen, die man beim Transkribieren so hat.
Hier findet ihr jetzt die im Podcast erwähnten Quellen und Materilien. Ich hoffe, dass Ihr bei dem Projekt mitmacht. Wie gesagt, ein Bekannter von mir hat sich schon hinterm Rechner verschanzt und mit der Arbeit begonnen, aber wir würden uns freuen, wenn ihr Eure Vorstellungen noch in das Projekt mit einbringt.
Als erstes mal der JavaScript "Tipa to Unicode"-Converter, der leider nur unzureichend funktioniert. Z.B. funktioniert er unter Opera überhaupt nicht. Auch fehlen viele Tipa-Shortcuts oder funktionieren nicht.
Das Tipa-Manual könnt ihr Euch hier als PDF runterladen. Es enthält die Liste aller Zeichen, die wir zu Unicode konvertieren wollen.
Den kostenlosen Unicode-Font "Doulos SIL" könnt ihr Euch auch runterladen. Auf der Seite findet ihr noch mehr Hintergrundinformationen zu Unicode.
Die Tabelle der Unicode-Zeichen, die für das phonetische Trankribieren (IPA) notwendig sind, hat John Wells freundlicherweise erstellt.
Die Daten der CD, die bei Peter Ladefogeds Buch "A Course in Phonetics" beiliegt, sind auch im Internet auf der UCLA Homepage frei erhältlich. Da sollte man sich schon einen Nachmittag (mit gutem Kaffee) Zeit nehmen.
In dieser Folge dreht sich allels um die Artikulationsarten.
Ich habe zum Großteil das sehr gute Skript von Karl Heinz Wagner verwendet. Schaut Euch auch in der Wikipedia um.
Ede Vau und seine Frau sind leider in Kur und standen für spontane Aufnahmen nicht zur Verfügung.
In dieser Folge stelle ich die gängigsten Artikulationsplätze vor. Damit ihr euch die besser merken könnt, habe ich eine kleine Geschichte erfunden, die ich wie versprochen hier einfüge:
Eine Frau in Trachten (Trachea, Luftröhre) geht mit Larry (Larynx) vom Grenzübergang Kehl (Kehlkopf) aus ins Glottertal (Glottis). Dort in der Pharao-Ausstellung (Pharynx) trinkt sie auch einen Rachenputzer, von dem wird ihr aber schlecht und sie muss das Zäpfchen strecken. Danach trifft sie Ursula (Uvula, das Zäpfchen) und gemeinsam lauschen sie einem Typ, der auf einem weichen Velour-Sofa "I am sailing" singt (Velum – weicher Gaumen, Gaumensegel).
Jetzt hätte ich Lust auf einen Paladschinken sagt die Wienerin Ursula, aber der war so hart und trocken, dass er ihnen am Gaumen klebte (harter Gaumen, Palatum).
Danach fuhren Sie mit der Zahnradbahn auf einem Damm ins Aavalon, (Alveolen, Zahndamm), wo sie sich grinsend labten (Labia, die Lippe), bis sie den Dentisten trafen (Dents, Zähne..), der sie wieder raus in den Wald jagte, wo sie sich unter Kiefern versteckten und bitterlich froren, bis ihnen ein Mantel gereicht wurde und zwar von einem Zivilbullen, der sie errettete (Unterkiefer, Mandibulum).
Auf dem Polizei-Revier wurden sie dann untersucht: Erst kam der berühmte Linguist Chomsky und streckte ihnen die Zunge raus (Lingua, Zunge), dann kam ein Mann von der Zugspitze, der ihnen mit einem Becks zuprostete (Apex, Zungenspitze), wobei Ursula erschrak und so laut schrie, dass die Blätter auf den Laminatboden fielen (Lamina, Zungenblatt). Alsbald aber rückten sie zusammen und saßen dort und summten (Zungenrücken, Dorsum) eine Weile, bis sie eine Radieschen-Wurzel (Radix, Wurzel) und ein Pullmoll (pulmonaler Luftstrom) zu sich nahmen..
Ganz toll ist auch die interaktive IPA-Chart. Dort könnt ihr euch die Laute gleich anhören.
Bilder des Vokaltraktes findet ihr unter anderem hier und dort.
Falls ihr Fragen oder Kommentare habt, dann nutzt bitte das Kommentarfeld auf der Podcast-Seite.
In der ersten Folge geht es um die Phonation, d.h. um die Stimmgebung. Eine sehr ausführliche Webpage findet ihr in dem Veranstaltungsskript von Christian Lehmann. Wir werden uns im Linguistik-Podcast auch noch um die anderen Teilgebiete der Phonetik kümmern, soviel kann ich schon verraten.
Wie eine Glottis aussieht? Ungefähr so, oder auch so.
Musik: Yeda.
Tja, aller Anfang ist schwer und zu der Folge Null gibt es dann natürlich auch noch keine Materialien. Dafür kann ich Euch vielleicht mit ein paar Links auf die nächste Folge einstimmen
Audacity: Ein schöner Audio-Editor, den man beherrschen sollte. Damit lassen sich grundlegende Schneide- und Normalisierungsarbeiten einfach handhaben.
Praat: In der nächsten Folge soll es um die menschliche Stimme gehen. Mit Praat lassen sich die meisten Eigenschaften der Stimme darstellen und messen. Zu dem Programm habe ich auch ein Tutorial (PDF) geschrieben, dass ihr euch kostenlos runterladen könnt.